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Schüchternheit: Die Angst vor zwischenmenschlicher Beziehungen

Schüchternheit – wer betroffen ist, hat es oft nicht leicht im Leben.

Betroffene stehen fremden Menschen sehr zurückhaltend gegenüber. Viele haben regelrecht Angst vor ihnen. Doch nicht in jeder Lebenssituation kann man Abstandnehmen oder sich verkriechen.

Sind Sie schüchtern?

Diese Frage können Sie sich leicht selbst beantworten. Am besten mit einem kleinen Selbsttest. Stellen Sie sich einfach folgende Fragen zu Ihrer Person:

  • Ist in der Öffentlichkeit mein Blick oft gesenkt, damit mir niemand in die Augen sehen kann.
  • Fühle ich mich unsicher, wenn mich jemand anspricht?
  • Habe ich Hemmungen jemanden anzusprechen?
  • Habe ich Angst von jemandem negativ beurteilt zu werden?
  • Habe ich Angst zu scheitern und dabei beobachtet zu werden?
  • Ziehe ich mich zurück, wenn jemand ein Foto von mir machen möchte ?

Lautet die Antwort überall „ja“, sind Sie in der Tat ein schüchterner Mensch. Aber ich kann Sie beruhigen: Das ist keineswegs eine schlechte Eigenschaft. Es ist der Ausdruck Ihres Temperaments und weitestgehend angeboren.

Schüchternheit – der Einfluss auf die persönliche Entwicklung

Es ist nicht zu leugnen, dass Schüchternheit die persönliche Entwicklung betroffener Menschen gehörig beeinflussen und prägen kann. Hier zeige Ich Ihnen einmal zwei Beispiele, die Ihnen vielleicht bekannt vorkommen.

Nehmen wir an, Sie sind auf der Suche nach einem Partner, mit dem Sie eventuell Ihr Leben teilen wollen. Aber durch Ihre Schüchternheit haben Sie Schwierigkeiten, Kontakte zu knüpfen. (Lesen sie hier auch meinen Beitrag zur Beziehungsangst)

Ein anderes Beispiel: Sie haben sich für einen Job beworben und wurden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Sie sind pünktlich erschienen. Doch Ihr neuer Arbeitgeber hat Sie als schüchternen, zurückhaltenden Menschen kennengelernt und traut Ihnen nun nicht genug Durchsetzungsvermögen zu. Da dieses in Ihrem künftigen Arbeitsverhältnis wichtig ist, stellt er Sie nicht ein.

Überhaupt, alles was die Kontaktaufnahme mit anderen Menschen erfordert gelingt Ihnen spät oder gar nicht. Aber wie kommt das? Die Warum-Frage ist schnell beantwortet:

Wie kann ich Sie ermutigen?

Bei Schüchternheit handelt es sich um einen Angstzustand. Die Angst vor dem Anknüpfen zwischenmenschlicher Beziehungen. Ich kann Ihnen helfen, dieser Angst beizukommen. Im Rahmen eines Gespräches können wir gemeinsam erörtern, ob und wie sehr Sie unter Ihrer Schüchternheit leiden und herausfinden welche Möglichkeiten gibt, dieses Leiden zu beenden.

Möchten Sie das? Dann lassen Sie uns zusammenkommen, damit wir diese für Sie psychische Belastung gemeinsam angehen. Vereinbaren Sie dazu mit mir über mein Kontaktformular einen Sitzungstermin oder rufen mich an. Ich freue mich darauf Sie kennenzulernen.

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