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Hypochondrie

Hypochondrie: Angst vor Krankheit

Kopfschmerzen, Magendrücken und Schmerzen in der Brust: Das sind einige der bekanntesten Krankheitssymptome, die bei jedem auftreten können. Sie sind möglicherweise eine Folge von Stress, körperlicher Überlastung oder Begleiterscheinungen einer Magenverstimmung. Nun gibt es aber Menschen, die immer wieder befürchten, dass eine schlimme Krankheit dahinter steckt.

Es sind keine Simulanten, wie es ihnen oft nachgesagt wird. Es sind Menschen, die tatsächlich Hilfe brauchen. Sie leiden an einer ernstzunehmenden Angststörung. Psychologen bezeichnen diese Angst vor Krankheit als „Hypochondrie“ oder Krankheitsangst.

Hypochonder werden ständig von der Angst begleitet, ernsthaft krank zu sein. Harmlose Beschwerden, die wir uns leicht erklären können, lassen sie in Panik geraten. Leider fehlt Medizinern oft das Verständnis dafür. Sie bezeichnen Patienten mit Krankheitsangst als „eingebildete Kranke“. Denn sie schaffen es nicht ihnen zu erklären, dass die Beschwerden normale körperliche Reaktionen auf Unpässlichkeit sind. Wenn doch, beruhigt die Erklärung einen Hypochonder nur kurzzeitig.

Woran liegt das? Einzig und allein an ihrer Psyche. Ihr Gehirn lässt sie alles falsch herum aufnehmen. Die Folge: Eine harmlose Diagnose wird als lebensgefährlich eingestuft. Die Angst wird immer größer. Arztbesuche häufen sich.

Hypochondrie: Eine Sucht?

Insgesamt muss ich diese Frage mit „ja“ beantworten. Denn Hypochonder sehen den Arzt als einzigen Ansprechpartner. Beim kleinsten Zipperlein gehen sie hin. Doch allzu oft passiert es, dass die Ärzte ihre Dauerpatienten irgendwann nicht mehr ernstnehmen. Sie verbergen ein Lächeln, wenn die Hilfe suchenden Kopfschmerzen mit einem Hirntumor, Magenschmerzen mit Magenkrebs und Beschwerden im Brustbereich mit einem Herzinfarkt verbinden.

Die Angst vor Krankheit bestimmt ihr Leben. Denn jedem Arztbesuch folgen Zweifel an der Diagnose. Deswegen dauert es oft nicht mal eine Woche, bis schon der nächste ansteht. Die Patienten befinden sich in einem Teufelskreis, aus dem sie nicht mehr herauskommen. Ihr bester Vertrauter ist der Arzt, obwohl dieser seine Möglichkeiten oft schon ausgeschöpft sieht.

Wie kann ich helfen?

Falls auch Sie in diesem Gefängnis stecken, mache ich Ihnen das Angebot Sie anzuhören. Ein persönliches Gespräch in lockerer Atmosphäre kann vieles klären. Zum Beispiel, warum Sie solche Angst vor Krankheit haben.

Hören Sie immer besonders wachsam in Ihren Körper hinein, weil Sie einmal sehr krank waren? Hat Sie die Erfahrung geprägt und gelehrt, sich dauerhaft schützen zu müssen?

Krankheitsangst kann aber auch von Angehörigen oder Eltern übertragen werden. Zum Beispiel, wenn diese von Natur aus übervorsichtig sind. Außerdem kann Stress, der von einem überreizten Nervensystem ausgelöst wird, dazu führen, dass man Angst vor Krankheit bekommt.

Egal was es ist: eines versichere ich Ihnen schon jetzt: Sie sind nicht verrückt. Wer sowas über Sie äußert weiß nicht was Sie durchmachen, wenn Sie Ihre Krankheitssymptome in Todesangst versetzen. Ich weiß das und möchte Ihnen helfen, damit fertigzuwerden.

Haben Sie schon über die Wachhypnose gelesen, die ich hier anbiete? Ich meine die EioS-Therapie, die im Wachzustand abläuft. Im Gegensatz zur Hypnosetherapie arbeiten Sie aktiv mit. Sie lernen, dass es normale Körperreaktionen gibt, die nicht unbedingt auf eine Krankheit hinweisen. So kann zum Beispiel ein Herzstolpern auch Freude ausdrücken. Ein Schwächeanfall kann Sie darauf hinweisen, dass Sie sich zu viel Stress ausgesetzt haben und ein bisschen Ruhe brauchen.

Unsere Zusammenarbeit wird Früchte tragen. Das Ergebnis wird sein, dass Sie Realität von Krankheit unterscheiden lernen und Ihre Arztbesuche sehr wahrscheinlich reduzieren.

Möchten Sie mit mir gemeinsam ein Konzept erarbeiten was Ihnen helfen kann, Ihre Krankheitsangst in den Griff zu bekommen? Dann lassen Sie uns schriftlich oder telefonisch Kontakt miteinander aufnehmen und einen Sitzungstermin vereinbaren. Ich freue mich auf Sie.

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