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Generalisierte Angststörung: Wenn Sie Angst haben oder besorgt sind

Generalisierte Angststörung – Unser Leben kann von erfreulichen oder unerfreulichen Ereignissen bestimmt werden. Oft sehen wir uns mit Aufgaben konfrontiert, die mit mehr oder weniger großen Herausforderungen zu meistern sind.

So kann es zum Beispiel zu unseren täglichen Pflichten gehören, morgens zu einer bestimmten Zeit aufzustehen, um pünktlich zur Arbeit zu erscheinen oder einen Termin wahrzunehmen.

Generalisierte Angststörung – Wie sie entsteht

Fast jeder von uns hat irgendwann einmal Verpflichtungen nachzukommen oder sich an irgendwelche Regeln zu halten. Ich weiß: Die meisten sind bestrebt, dies auch zu tun. Doch eines muss uns allen klar sein: Vor Zwischenfällen und problematischen Situationen ist niemand gefeit.   

Nicht selten wird unser Lebensweg von Hindernissen und Schicksalen gekreuzt, mit denen wir fertigwerden müssen. Dies kann zum Beispiel ein Unfall, eine Krankheit oder der Tod eines nahestehenden Menschen sein. Selbst wenn es uns nicht gerade betrifft, kommt es zuweilen vor, dass uns Gedanken an unangenehme Ereignisse, Krankheiten, Gefahren, Katastrophen und schwere Schicksale im Kopf herum gehen.

Doch Irgendwann verlieren sie sich im allgemeinen Alltagstrott.

Generalisierte Angststörung

Nun gibt es aber auch Menschen, die permanent von solchen Gedanken gequält werden und demzufolge in ständiger Angst um sich und ihre Mitmenschen leben. Irgendwann sind die betroffenen in ihren Ängsten gefangen. Wie in einer Mühle, aus der sie nicht mehr herauskommen. Die Folge ist, dass sich nach einer gewissen Zeit Krankheitssymptome einstellen. Psychologen und Psychotherapeuten bezeichnen solche Angstzustände als „generalisierte Angststörungen“.

Anzeichen und Symptome

Ständige Sorgen um das eigene Wohl und das anderer sind bereits erste Anzeichen einer generalisierten Angststörung. Doch die Angstpatienten messen dem erst einmal keine allzu große Bedeutung zu. Sie empfinden Angst und Sorge um sich und ihre Angehörigen als normal. Deshalb bleibt eine generalisierte Angststörung oft für lange Zeit unerkannt. Die Aufmerksamkeit wird erst geweckt, wenn sich Folgeerscheinungen in Form von körperlichen Symptomen bemerkbar machen. Dies können sein:

  • Magen/Darm-Probleme
  • Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen
  • Muskelverspannungen und übermäßige Schweißausbrüche
  • Schwindelgefühle, Zittern und Herzrasen

Da derartige Symptome auch mit sehr vielen anderen gesundheitlichen Problemen verbunden sein können, müssen die Angstpatienten oft unzählige Untersuchungen und Therapien über sich ergehen lassen. Der Alptraum hat erst ein Ende, wenn die Angststörung von einem Psychologen bzw. Psychotherapeuten diagnostiziert worden ist und seinerseits eine Therapie eingeleitet wird.

Generalisierte Angststörung – Ursachen und Hintergründe

Eine generalisierte Angststörung wird meist von einer Reihe anderer psychischer Störungen verursacht. Das heißt: Sie ist eher eine Folgeerscheinung als eine Haupterkrankung. Auslöser können Depressionen und verschiedene Angststörungen wie zum Beispiel spezifische und Soziale Phobien sein. Ebenso lösen auch somatoforme Störungen generalisierte Ängste aus. Als solche bezeichnen Mediziner und Therapeuten körperliche Beschwerden ohne organische Ursachen.

Wie sieht es in Ihrem Inneren aus?

Welche Gedanken beschäftigen Sie? Haben Sie ständig Angst, zu spät an Ihren Arbeitsplatz oder zu einem vereinbarten Termin zu kommen? Befürchten Sie, dass irgendetwas nicht glatt laufen könnte und geraten deshalb in unerträglichen Stress?

Befällt Sie ständig die Angst, dass Ihnen oder einem Ihrer Angehörigen unterwegs irgendetwas passiert? Etwa ein Autounfall oder ein Missgeschick? Denken Sie stets an eine schreckliche Krankheit, die Sie alle heimsuchen könnte? Ertappen Sie sich des Öfteren dabei, dass Sie ständig in Ihrem Umfeld nachfragen, ob es auch allen gut geht und alles OK ist?

Haben Sie Angst, dass Ihr Chef mit Ihrer Arbeit nicht zufrieden ist und Sie deshalb irgendwann entlässt? Fürchten Sie stets, beim Einkaufen gehen überfallen und ausgeraubt zu werden?

Wenn Sie Ereignisse wie ich sie eben beschrieben habe dauerhaft beschäftigen und in Angst versetzen, sollten Sie etwas unternehmen. Dann ist es vielleicht tatsächlich eine generalisierte Angststörung. Am besten; wir tun das gemeinsam. Ich kann Ihnen nämlich helfen, Ihre Ängste in den Griff zu bekommen.

Wie ich Ihnen helfen kann

In einem ersten vertraulichen Gespräch lernen wir einander kennen und sprechen über Ihre Probleme. Sobald wir wissen, was Ihre Angststörung verursacht, können wir gemeinsam über eine geeignete Therapie für Sie nachdenken. Vertrauen Sie mir, und Sie werden sehen: Wenn wir unser Ziel erreicht haben, geht es Ihnen besser, und Ihre Seele findet wieder Ruhe.

Wie gefällt Ihnen mein Angebot? Wenn Sie mir die Frage mit „gut“ beantworten können, tragen Sie sich einfach in mein Kontaktformular ein. Wir vereinbaren Dann gemeinsam einen zeitnahen Sitzungstermin. Ich freue mich auf Ihre Anfrage und natürlich auf Sie.                      

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